EFB-006

Ein dänischer Experte ist der Ansicht, dass Elektroautos nicht so gut sind, wie beworben, und auch nicht die Umweltprobleme lösen können. Großbritannien begeht einen Fehler mit seinem Plan, den Verkauf neuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor ab 2030 zu verbieten, da es derzeit keine Lösung für die Reichweite, das Laden usw. von Elektrofahrzeugen gibt.

 

Obwohl Elektrofahrzeuge bestimmte CO₂-Emissionen reduzieren können, ließen sich selbst bei einer weltweiten Steigerung der Elektrofahrzeuganzahl nur 235 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen. Diese Energieeinsparung und Emissionsreduktion hat nur geringe Auswirkungen auf die Umwelt und kann die globale Temperatur bis zum Ende dieses Jahrhunderts lediglich um 1 °C senken. Die Herstellung von Elektrofahrzeugbatterien erfordert den Einsatz großer Mengen seltener Metalle und verursacht zahlreiche Umweltprobleme.

 

Ist dieser Experte etwa zu selbstgerecht? Hält er es für sinnlos, dass so viele Länder große Anstrengungen unternehmen, um Elektrofahrzeuge mit neuer Energie zu entwickeln? Sind Wissenschaftler aus allen Ländern etwa Narren?

 

Wie wir alle wissen, sind Fahrzeuge mit alternativen Antrieben die Zukunft, und ihre Entwicklung befindet sich noch in den Anfängen. Trotzdem haben auch die heutigen Elektrofahrzeuge bereits einen gewissen Markt. Die Entstehung neuer Dinge braucht Zeit und erfordert einen gewissen Entwicklungsprozess – Elektrofahrräder bilden da keine Ausnahme. Ihre Entwicklung bietet nicht nur einen neuen Ansatz zur Lösung von Umweltproblemen, sondern fördert auch die Entwicklung vieler Technologien, wie beispielsweise Batterie- und Ladetechnik. Was meint ihr dazu?


Veröffentlichungsdatum: 14. Dezember 2022